Anmelden von Windows 7 Clients an einer Domain dauert „sehr“ lange

26. September 2016

Problem:

Das anmelden von Windows 7 Clients an einer Windows 2008 oder höheren Domain dauert lange.

 

Lösung:

Suche in der Registry (regedit) unter folgendem Registrierschlüssel den Eintrag

DelayedDesktopSwitchTimeout
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

Den Wert auf 5 ändern

Verbindung mit MSTSC über einen Microsoft RemoteDesktopGatewayServer 2012R2 schlägt fehl

20. September 2016

Problem:

 

Es wird versucht eine RDP-Verbindung mit Hilfe der Microsoft Remotedesktopverbindung (MSTSC) zu einem PC/Server in einem entfernten Netzwerk über einen Remotedesktopgatewayserver herzustellen. Dieser Server läuft auf einem Microsoft Windows Server 2012 R2 mit aktuellen Updates.

Beim Verbindungsaufbau erscheint schnell eine Fehlermeldung, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden kann.

Fehler beim Verbinden zum RDP-Client

Lösung:

Es muss ein Registryschlüssel erstellt werden:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Terminal Server Client

Name:  RDGClientTransport

Type:    dword

Wert:    1

Hyper-V Com-Port aktivieren (Gen 2)

12. September 2016

Problem:

In einigen Fällen ist es notwendig, unter Microsoft Hyper-V Virtuellen Maschinen der Generation 2, einen COM-Port zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber über den Hyper-V Manager keine Möglichkeit eine COM-Schnittstelle zuzuweisen.

Lösung:

Auf dem Host, in einem Power Shell Kommandozeilenfenster, mit erhöhten Rechten, folgende Kommandos eingeben.

Set-VMFirmware –Vmname TestVM –EnableSecureBoot Off

Zum deaktivieren des Secureboots

Set-VMComPort –VMName TestVM 1 \\.\pipe\TestPipe

Um den COM-Port 1 in die Virtuelle Maschine „TestVM“ weiterzureichen.
Anschließend sind die Komschnittstellen über den Gerätemanager in der VM zu sehen.

Netzwerkidentifikation schlägr fehl

19. Dezember 2015

Problem:

Die Netzwerk-Identifikation wird nicht immer korrekt erkannt (Domänen-, Privates- oder öffentliches Netzwerk) und somit greift die Firewall nicht richtig.

Lösung:

Um das Richtige Netzwerk zu definieren gibt es mehrere Varianten.

Die einfachste Variante geht über die Powershell.

  1. Powershell als Administrator starten
  2. Anzeige der vorhandenen Neztwerkprofile:
    Get-NetConnectionProflie
  3. das Netzwerkprofile ändern mit folgenden Befehl:
    Set-NetConnectionProfile -InterfaceIndex <InterfaceIndex> -NetworkCategory 
    <Public | Private | DomainAuthenticated>

Somit ist das Netzwerkprofile auf der Netzwerkkarte (IndetfaceIndex) auf das gewünschte Profile geändert.

 

Ubiquiti UAP neu konfigurieren

16. Oktober 2015

Problem:

Hin und wieder kommt es vor, dass man einen UAP neu konfigurieren muss weil sich die Anforderungen geändert haben. Bei mir im Speziellen musste der UAP in ein anderes VLAN gehängt werden.

Lösung:

Wenn der UAP nicht mehr erreicht werden kann, sollte man ihn RESETTEN, indem man auf der Unterseite, im kleinen Loch den Schalter, zB mit einer aufgebogenen Büroklammer, 10 Sekunden drückt oder wenn der UAP noch per SSH erreicht werden kann mit folgendem Befehl:

syswrapper.sh restore-default

Anschließend, wenn er im selben Subnetzbereich ist wird er automatisch vom Server erkannt. Man muss dann nur noch auf „Adopt“ klicken und schon wird er konfiguriert.
Anders verhält es sich wenn sich der UAP in einem anderen Subnetz hängt. Hier muss die IP-Adresse des UAP in Erfahrung gebracht werden, zB über die DHCP-Konsole des Servers, anschließend verbindet man sich mit SSH auf den UAP mit Username und Passwort „ubnt“. Dann noch folgendes ausführen:

  1. set-inform http://<server-ip-adresse>:8080/inform
  2. den Anweisungen am Bildschirm folgen

In der Weboberfläche des Servers sollte nun der UAP provisioniert werden.

Genaueres verrät dieser Beitrag

Gesendete und gelöschte E-Mails, bei mehreren Postfächern, in das entsprechende Postfach speichern

18. September 2015

Problem:

Wenn ein Benutzer im Outlook mehrere Postfächer zugewiesen bekommen hat, werden E-Mails die gesendet bzw. gelöscht werden im Postfach des Hauptbenutzers gespeichert.

Lösung:

Folgende Registry-Schlüssel müssen angelegt werden.

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\xx.0\Outlook\Preferences
Name: DelegateSentItemsStyle
 Typ: REG_DWORD
 Werte: 0 oder 1
 Erklärung:
 1 = gesendete Mails landen im jeweiligen Postfach
 0 = gesendete Mails landen im Postfach des Hauptbenutzers
Name: DelegateWasteBasketStyle
 Typ: REG_DWORD
 Werte: 4 oder 8
 Erklärung:
 4 = gelöschte Mails landen im jeweiligen Postfach
 8 = gelöschte Mails landen im Postfach des Hauptbenutzers

Entweder vorher Outlook schließen oder anschließend Outlook neu starten. Dies funktioniert ab Outlook 2010.

Netzwerklaufwerke werden nach Neustart als „nicht verbunden“ im Explorer angezeigt

13. Juli 2015

Problem:

Nach einem Neustart des Rechners werden die Netzwerklaufwerke als „nicht verbunden“ angezeigt, erst nach dem ersten Klick auf ein solches Netzwerklaufwerk verbindet das Laufwerk.

Lösung:

Erstelle einen neuen Registry-Schlüssel unter:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System 
 EnableLinkedConnections = 1 (DWord)

Timemachine für Windows 8/8.1

28. August 2014

Unter Windows 8 bzw. 8.1 gibt es den Dateiversionsverlauf. Dieses nützliche Tool ist der Timemachine von MAC OS X sehr ähnlich.
Der Dateiversionsverlauf sichert alle aktuellen Userdaten auf entweder einer 2. Partition oder Festplatte, einer Externen-Festplatte oder auf einen Netzwerkshare. Die Konfiguration ist dabei ganz einfach.

  1. Systemsteuerung
  2. Dateiversionsverlauf
  3. Laufwerk wählen
    Hier wählt man das entsprechende Laufwerk
  4. Unter: Ordner ausschließen
    können noch Ordner ausgeschlossen werden.
  5. Nun nur noch auf Einschalten klicken und somit wird jede Stunde die Veränderungen im aktuellen Benutzerprofile gesichert.

Über die Schaltfläche „Erweiterte Einstellungen“ können die Sicherungsintervalle und Aufbewahrungsrichtlinie umgestellt werden.

!!!! Achtung !!!!
Diese Einstellung MUSS für jeden Benutzer am PC vorgenommen werden, da die Dateiversionsverwaltung nur die Daten im Benutzerprofile des angemeldeten Benutzers sichert. (Einstellungen, Desktop, Favoriten, Dokumente, Bilder, Videos und Musik)

Western Digital DX4000 – Upgrade auf Windows Server 2012 R2 Standrad

25. August 2014

Problem:

Auf dem vorhandenen Western Digital NAS DX4000 ist das „alte“ Betriebssystem Windows Server 2008 R2 Essentials installiert. Nun möchte der Eine oder Andere aber das wesentlich neuere Windows Server 2012 R2 Essentials installieren bzw. solche Features wie Datendeduplizierung verwenden oder einfach nur rumspielen.

Lösung:

Hierfür haben sich findige Tüftler einiges einfallen lassen. Unter folgenden Links gibt’s mehrere Anleitungen wie die DX4000 in einen Windows Server 2012 R2 Standard umgebaut werden kann.

Link1
Link2

Allerdings sei dazu gesagt, dass niemand garantieren kann, dass dies Funktioniert. Auch kann nicht garantiert werden, dass Western Digital, durch diese Änderung, nicht die Garantie ablehnt, da eine Änderung des Auslieferungszustandes vorgenommen wurde.

Soviel sei aber vorweggenommen:
Bei meiner DX4000 hat dies wunderbar funktioniert.

Windows Server 2012 Essentials hochstufen auf einen Windows Server 2012 Standard

25. August 2014

Problem:

Vorhanden ist ein Windows Server 2012 Essentials der auf einem System vorinstalliert ist. Nun kauft man den Windows Server 2012 Standard und möchte diesen auf dem vorhandenen System installieren. Grundsätzlich kein Problem allerdings wenn an dem System kein Monitor angeschlossen werden kann wird das schwierig.

Lösung:

In einer PowerShell mit erhöhten Rechten folgenden Befehl eingeben:

dism /online /set-edition:ServerStandard /accepteula /productkey:Product Key

 

Info:
Funktioniert auch mit dem Windows Server 2012 R2

Referenz:
Microsoft Technet