Archiv für die Kategorie ‘Server’

Befehlszeilenprogramm für Gerätemanager

Mittwoch, 04. August 2010

Problem:

Ein SATA Hot-Plug Festplattenrahmen wurde in einen PC/Server eingebaut um das schnelle Wechseln von Festplatten zu ermöglichen. Nun wird nach dem Wechseln der Festplatte die neue Platte nicht erkannt, bzw. im Explorer sind immer noch die Files der alten Festplatte zu sehen.

Im Serverbetrieb ist es nicht Sinnvoll wenn nach jedem Austausch der Server neu gestartet oder händisch im Gerätemanager nach neuen Geräten gesucht werden muss.

Lösung:

Microsoft bietet, mit dem Tool DEVCON, die perfekte Lösung um den Gerätemanager über CMD bzw. Script zum rescan zu bewegen.

Mit dem folgenden Befehl wird zB das System nach neuen Festplatten, am IDE/SATA-Kontroller, untersucht.

devcon.exe rescan IDE*

Hinweis:
Als Administrator ausführen…

Nagios: Installation von NSClient++ unter Windows

Samstag, 31. Juli 2010

Wozu braucht man NSClient++ überhaupt?

NSClient ist ein Windows Client für Nagios. Mit diesem Client kann Nagios verschiedene vordefinierte Befehle bzw. Abfragen durchführen und so den Zustand des Windowsrechners abfragen. Diese Version von NSClient ist von mir unter mehreren Betriebssystemen getestet und läuft bei mir unter Windows XP, Windows Server 2003 R2, Windows Server Hyper-V 2008 R2 und Windows 7.

Die Installation ist ganz einfach. Folgendem Befehl ausführen:
nsclient++.exe /install

Falls im SystemTray (Taskleiste) ein Icon angezeigt werden soll, folgenden Befehl ausführen:
nsclient++.exe SysTray install

Um NSClient++ zu starten folgenden Befehl ausführen
nsclinet++.exe /start

Firewall auf dem Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 abschalten

Donnerstag, 29. Juli 2010

Um die Firewall auf dem Micrsoft Hyper-V Server 2008 R2 abzuschalten muss auf der Kommandozeile (cmd) folgender Befehl ausgeführt werden:

netsh firewall set opmode disable

Installation Elastix 1.6.32 mit ISDN (AVM Friztcard)

Sonntag, 02. Mai 2010

Vorhaben:

Wir brauchen eine VoIP-Telefonanlage die über ISDN mit dem Telefonnetz verbunden ist. Um mit dem Telefonnetz zu kommunizieren ist im Server eine AVM Fritzcard eingebeaut.

Vorgehensweise:

  • Die Grundlage dieser Telefonanlage ist Linux, CentOS um genau zu sein. Wir beginnen nun mit der Installation von Elastix, dabei ist auf keine besonderheiten zu achen. Standardeinstellungen können übernommen werden.
  • Nach der Installation, Update nicht vergessen! (yum update)
  • Über die Adminkonsole des Elastix (https://<IP-des-Elastix>), im Bereich PBX, müssen nun einige Dinge eingestellt werden.
  • Die Fritzcard wird zwar von Haus aus erkannt und entsprechend installiert aber es muss trotzdem noch einige Dinge eingerichtet werden.
    Ssh auf Elastix (ssh root@<ip-adresse-elasix>)

    • misdn-init scan
    • misdn-init config
    • misdn-init start
    • reboot
  • Nun müssen unsere Nebenstellen im Bereich “Extensions” angelegt werden.
    • Auswählen welches Gerät hinzugefügt werden soll, in unserem Fall verwenden ausschließlich Sip Telefone/Softtelefone verwendet. Also “Generic SIP Device” auswählen und mit Submit bestätigen.
    • User Extension (Durchwahl/Nebenstelle), Display Name (Beliebiger Name) und secret (Passwort für die Anmeldung der Telefone am Server) müssen eingegeben werden. Alle anderen Parameter können eingegeben werden.
    • Soll es möglich sein, einen Anruf, an einem anderen Aparat entgegen zu nehmen (mit *8), muss bei callgroup und pickupgroup jeweils die Zahl 1 eingetragen werden
  • Nun erstellen wir einen Custom-Trunk
    • Im Bereich TrunksAdd Custom Trunk” auswählen
    • Dial Rules: 9|X. (9 wird von der zu wählenden Nummer weggeschnitten. Alles was nach “|” steht wird schlussendlich von der Telefonanlage gewählt. Das heißt “9″ ist für die “Amtsholung” zuständig bzw. “9″ entscheidet welcher Trunk zum wählen verwendet wird. Es kann jede beliebige Zahl verwendet werden (auch mehrstellig). Wählt man am Telefon zB 90664123456789 wird 0664123456789 von der Telefonanlag gewählt)
    • Custom Dial String: mISDN/g:ta/$OUTNUM$
      • ta ist der Context der in der Datei /etc/asterisk/misdn.conf hinzugefügt werden muss
  • Outbound Rules erstellen
    • Rule Name: (bliebiger Name)
    • Dial Patterns: 9|X.
    • Trunk Sequence: (den vorher angelegten Trunk auswählen)
  • In der Datei /etc/asterisk/misdn.conf muss ein neuer Contex erstellt werden.
    • [ta]
      ports=1
      context=from-pstn
      msns=*
      echocancel = no
      overlapdial = no
      senddtmf = yes
      far_alerting = yes
      te_choose_channel = no
      nationalprefix = 90
      internationalprefix = 900
      rxgain = 0
      txgain = 0
  • Asteriskkonfiguration neu laden oder einfach reboot (nach den speichern (Klick auf “Subnit Changes” jedes schrittes, erscheint in der Kopfzeile “Apply Configuration Changes Here”
  • nun funktionieren ausgehende Anrufe
  • damit auch eingehende Telefonate angenommen werden können, muss mindestens eine “Inbound Route” angelegt werden.
    • Description eingeben (beliebieg)
    • Am Ende der Seite muss ausgewählt werden, an wen eingehende Anrufe verbunden werden. Gewählt werden können einzelne Benuzter (Extensions), Benutzergruppen (Ring Groups) oder Mailboxen. Weitere auswahlmöglichkeiten müssen erst konfiguriert werden.
    • Um eine Benutzergruppe auswählen zu können, muss noch eine “Ring Goup” angelegt werden. Unter “Ring GroupsGroup Description eingeben. Wichtig ist die Extension List. Diese Liste gibt an selches Telefon klingelt wenn zB 600 gewählt wird. Nach dem Speichern kann die Benutzergruppe ausgewählt werden.

Saslauthd bringt Fehlermeldung “warning: SASL authentication failure: cannot connect to saslauthd server: No such file or directory”

Montag, 25. Januar 2010

Problem:

Auf einem Linuxserver mit Postfix, Saslauth,… erscheinen folgende Fehlermeldungen:

Jan 24 08:20:00 mail postfix/smtpd[2831]: warning: SASL authentication failure: cannot connect to saslauthd server: No such file or directory
Jan 24 08:20:00 mail postfix/smtpd[2831]: warning: SASL authentication failure: Password verification failed
Jan 24 08:20:00 mail postfix/smtpd[2831]: warning: unknown[client.IP.add.ress]: SASL PLAIN authentication failed: generic failure
Jan 24 08:20:00 mail postfix/smtpd[2831]: disconnect from unknown[client.IP.add.ress]

Lösung:

Saslauthd verwendet die falsche Authentifizierungsmethode. In meinem Fall wurde aus testgründen irgendwann mal auf “PAM” umgestellt und fergessen dies wieder zurückzustellen.

In der Datei /etc/default/saslauthd den Eintrag: MECHANISMS=”pam” auf MECHANISMS=”sasldb” ändern.

Nach neustart eines Windows Server 2008 SP2 kein Standart Gateway mehr

Freitag, 22. Januar 2010

Problem:

Nach jedem Neustart des Servers (Windows Server 2008 mit SP2 bzw. SBS 2008) verschwindet das Standart-Gateway.

Lösung:

Registryeditor öffnen (regeidt.exe)

HKLM -> System -> CurrentControlSet -> Services -> Tcpip -> Parameters -> Interfaces -> {CLSID der Netzwerkkarte}

Schlüssel DefaultGateway Doppelklicken

Die erste (leere) Zeile löschen

Nach Installation von Outlook und Verbindung mit dem Exchange 2007 Server wird immer wieder Benutzername und Passwort abgefragt

Dienstag, 12. Januar 2010

Problem:

Nach der Installation eines Microsoft Windows SBS 2008 SP2, beim Versuch Outlook mit dem Exchange Server 2007 zu verbinden kommt immer wieder die Aufforderung Username und Passwort einzugeben.

Outlookprofile neu erstellen hilft nicht!

Lösung:

Exchange 2007 ServicePack2 installieren.

Die Installation des SP2 für Exchange 2007 erweist sich als einfacher als gedacht.

  1. Als erstes muss Windows Installer 4.5 installiert sein.
  2. Danach den MS Exchange 2007 SP2 Installation-Tool herunterladen und starten.
  3. Ornder auswählen in dem sich das Entpackte SP2 für Exchange Server 2007 befindet.
  4. den Anweisungen folgen.
  5. nach ca. 1,5 Stunden ist das SP2 fertig installiert.

Screenshot in Windows erstellen

Sonntag, 03. Januar 2010
  1. Um einen Screenshot unter Windows zu erstellen, drücke auf die Taste “Druck(en)” auf der Tastatur. Um ein Screenshot vom aktiven Programm zu machen, drücke auf ALT + “Druck(en)”.
  2. Im zweite Schritt Word, bzw. ein Bildbearbeitungprogramm, öffnen und den eben erstelle Screenshot über „Bearbeiten → Einfügen“ oder STRG/CTRL+V einfügen.
  3. Abspeichern nicht vergessen.
Screenshot erstellen

Screenshot erstellen

Geschützt: Nützliches für die eigene Homepage, erstellt mit Joomla 1.5

Sonntag, 20. Dezember 2009

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Linux (Debian Lenny) Server von VMWare Virtalserver nach MS Hyper-V Server 2008 R2 Migrieren

Donnerstag, 26. November 2009

VMWare Server soll zu einem MS Hyper-V Server werden und es sollen alle Gastsysteme übernommen werden.

Das Problem:

Beim anlegen eines Gastsystems nimmt VMWare Server an, dass die Festplatte(n) an einen virtuellen SCSI-Kontroller angeschlossen sind.
Dies ist beim MS Hyper-V Server nicht der Fall, da virtuelle SCSI-Kontroller hier, zu 100% virtuell erstellt werden und daher erst zur laufzeit des Gastbetriebssystems auf Festplatten am virtuellen SCSI-Kontroller zugegriffen werden kann. Daher ist das Booten von virtuellen SCSI-Festplatten, mit dem Hyper-V Server, nicht möglicht.

Das Gast-Linux soll aber trotzdem auf den Hyper-V Server umziehen.

Lösung:

Dieses Verfahren ist mit Debian Lenny/Etch bereits getestet und sollte auch bei anderen Linuxdistributionen funktionieren.

  1. Als erstes muss die virtuelle Laufwerksdatei <server>.VDMK nach <server>.VHD Konvertieren werden. Dies gelingt mit dem Tool Vdmk2Vhd.
  2. Als nächstes leget man auf dem neuen Hyper-V Server einen neuen virtuellen Gast an.
    Dabei ist darauf zu achen, dass ein vorhandenes Laufwerk (das gerade eben konvertierte) ausgewählt wird.
    Zusätzlich muss eine neue “Alte Netzwerkkarte” hinzufügen.
    Mit der Netzwerkkarte die standardmäßig hinzugefügt wird, kann Linux ohne zusätzliche Treiber nichts anfangen.
  3. Gastsystem booten.
  4. Warten bis die Meldung (initramfs) auf dem Bildschirm zur Eingabe auffordert.
  5. Ein neues Verzeichnis erstellen, in das, im nächsten Schritt, die Festplatte gemountet werden kann. (z. B. mkdir /mnt)
  6. Da die Festplatte jetzt an einem virtuellen IDE-Kontroller hängt, mounten wir jetzt die HDA1:
    mount -t <dateisystem> /dev/hda1 /<oben erstelltes Verzeichnis>
    z.B. mount -t ext3 /dev/hda1 /mnt
  7. ändern der Dateien /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst
    vi /mnt/etc/fstab <– in dieser Datei alle Strings “sda” in “hda” ändern
    vi /mnt/boot/grub/menu.lst <– auch hier alle “sda” in “hda” ändern
  8. reboot

VI tipps:
suchen mit                       /<suchbegriff>
Zeichen ändern mit          r  <neues Zeichen>
speichern und exit mit     : x

Sollte, wieder erwarten, die Netzwerkkarte doch noch nicht funktionieren, kann es daran liegen, dass in der datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules ein falscher Eintrag steht.
Kommentiert, alle Zeilen begginend mit “SUBSYSTEM==”net”, ACTION==”add”, DRIVERS==”?*”, ATTR{address}==…”, aus. Danach nocheinma neu starten und es sollte alles wieder funktionieren wie gehabt.