Duplicati 2 als Windowsdienst installieren

Problem:

Duplicati 2 sichert zwar alles was man braucht, aber es gibt 2 Probleme.

  1. Wenn der Benuzter kein Zugriff auf divers Dateien hat und
  2. wenn der Benutzer, zB bei einem Server, nicht ständig angemeldet ist.

Lösung:

Duplicate 2 wird als Dienst in Windows installiert.

  1. kopiere die Benutzerdaten von standardmäßig:
    "C:\Users\<benutzername>\AppData\Local\Duplicati 2"

    nach zB:

    "C:\Program Files\Duplicati 2\Data"
  2. Duplicate 2 als Dienst installieren.
    Dazu eine Eingabeaufforderunt (cmd) als Administrator starten und ins installationsverzeichnis wechseln (default: C:\Program Files\Duplicati 2) und folgenden Befehl eingeben:

    Duplicati.WindowsService.exe install --webservice-interface=any --webservice-port:8200 --portable-mode

    damit wird Duplicati 2 als Dienst registriert, der Pfad für die Datenbank auf „C\Program Files\Duplicati 2\Data“ gelegt und der Webzugriff aus dem gesamten lokalen Netzwerk auf den Port 8200 ermöglicht.

  3. Anschließend kann der Dienst „Duplicati service“ über die Windows-Dienste gestartet werden.
    Der Dienst läuft jetzt mit den berechtigungen des Systems. Sollte das immer noch nicht reichen, kann über die Einstellungen des Dienstes, ein Benutzer angegeben werden under dem der Dienst gestartet werden soll.
  4. Nun kann über einen beliebigen Browser die Konfiguration angepasst werden.
    Über:

    http://locahost:8200

    die Duplicati 2 Adminkonsole öffnen und kontrollieren ob alle Backupaufträge vorhanden sind.

  5. Nicht vergessen!!! Duplicati 2 aus dem Autostart entfernen, sofern man die Option nicht ohnehin bei der Installation schon entfernt hat.
    Normalerweise liegt die Autostart-Datei, in Windows 10, unter: C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup
  6. Alle vorhandenen Backup am besten/einfachsten neu anlegen.
    Bei der Verwendung von Netzwerkfreigaben/NAS verwendet UNC-Pfade
  7. Jeder Backupjob sollte in ein eigenes Unterverzeichnis am Ziel gelegt werden, damit die einzelnen Backups sich gegenseitig nicht stören.
  8. Um das Backup von einem beliebigen PC im Netzwerk steuern und verwanten zu können muss in den erweiterten Firewalleinstellungen der Port (TCP 8200) freigegeben werden.

Duplicati Gurndeinstellungen für den Mailversandt

Problem:

Duplikate 2 soll E-Mails verschicken nachdem das Backup fertiggestellt wurde.

Lösung:

Unter Einstellungen im Bereich Standard-Einstellungen können die Grundeinstellungen für den E-Mailversandt festgelegt werden. Die einzelnen Einstellungen können auch in jedem Job angepasst werden.

Diese Einstellungen können entweder im Textmodus eingefügt oder über die GUI einzeln konfiguriert werden.

--accept-any-ssl-certificate=true
--send-mail-from=<E-Mail-Absender>
--send-mail-level=all
--send-mail-subject=Duplicati %OPERATIONNAME% report for %backup-name%
--send-mail-to=<E-Mail-Empfänger>
--send-mail-url=smtp://<main.server.name>:<Port>
--send-mail-result-output-format=Duplicati
--send-mail-body=%RESULT%

Duplikate Mail testen

Problem:

Bei der verwendung von Duplicati 2, unter Windows 10, möchte ich das versenden von E-Mails testen

Lösung:

In einer Kommandozeile (cmd) im Installationsverzeichnis von Duplicati 2 (für gewöhnlich C:\Program Files\Duplicati 2) folgenden Befehl eingeben:

Duplicati.CommandLine.exe send-mail --send-mail-to=<Empfänger-E-Mail-Adresse> --send-mail-from=<Absender-E-Mail-Adresse> --send-mail-subject=<beliebiger Betreff> --send-mail-body=<beliebiger Text> --send-mail-url=<mail.server.name>:<Port>

 

Slave-DNS ist mit dem Master-DNS NICHT synchron

Problem:

Auf dem Primären DNS werden Einträge in BIND9 geändert/hinzugefügt/gelöscht aber auch nach einiger Zeit, werden die neuen Daten/Zonenfiles nicht auf den Slave DNS übertragen.

Lösung:

  1. Am Slave DNS anmelden
  2. mit dem Befehl rndc können alle DNS-Einträge einer Domain vom Master DNS übertragen werden
    rndc <domain.tld>

Standartdrucker ändert sich nach Neustart/Anmeldung

Problem:

Nach jedem Neustart von Windows wird der Standartdrucker auf einen Lokalen Drucker umgestellt.

Lösung:

  1. (Lokaler)Gruppenrichtlinieneditor
    --> Computer->Administrative Vorlagen->System->Anmelden->"Beim Neustart des Computers und bei der Anmeldung immer auf das Netzwerk warten"
  2. über Anmeldescript:
     wmic printer where name='<druckername>' call setdefaultprinter

Aus .key (Public-Key) und .crt (SSL-Zertifikat) eine .pfx Datei erstellen

Problem:

Beim Erstellen eines SSL Zertifikates erhält man ein Zertifikat und ein Public-Key.

Im Windows-IIS können, bei nicht über den IIS erstellen Anforderungen (request), nur PFX-Zertifikate importiert werden.

Lösung:

Hier behilft man sich am einfachsten mit einem Computer auf dem OpenSSL installiert ist. In meinem Fall verwende ich dazu eine Linux-VM.

Um die PFX-Datei zu erstellen benötigt man die .key (Public-Key) und die .crt (Zertifikat).

Mit dem folgenden Befehl werden beide Dateien zu einer .pfx verschmolzen.

openssl pkcs12 -export -out domain.name.pfx -inkey domain.name.key -in domain.name.crt

Outlook kann nicht geöffnet werden

Problem:

Outlook kann nicht gestartet werden. Das Outlook-Fenster kann nicht geöffnet werden diese Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden.

Lösung:

Am Exchange Server ist die Festpatte (VHD/VHDX) nicht gemountet.

Verbindung mit MSTSC über einen Microsoft RemoteDesktopGatewayServer 2012R2 schlägt fehl

Problem:

Es wird versucht eine RDP-Verbindung mit Hilfe der Microsoft Remotedesktopverbindung (MSTSC) zu einem PC/Server in einem entfernten Netzwerk über einen Remotedesktopgatewayserver herzustellen. Dieser Server läuft auf einem Microsoft Windows Server 2012 R2 mit aktuellen Updates.

Beim Verbindungsaufbau erscheint schnell eine Fehlermeldung, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden kann.

Fehler beim Verbinden zum RDP-Client

Lösung:

Es muss ein Registryschlüssel erstellt werden:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Terminal Server Client
Name:  RDGClientTransport
Type:    dword
Wert:    1

Hyper-V Com-Port aktivieren (Gen 2)

Problem:

In einigen Fällen ist es notwendig, unter Microsoft Hyper-V Virtuellen Maschinen der Generation 2, einen COM-Port zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber über den Hyper-V Manager keine Möglichkeit eine COM-Schnittstelle zuzuweisen.

Lösung:

Auf dem Host, in einem Power Shell Kommandozeilenfenster, mit erhöhten Rechten, folgende Kommandos eingeben.

Set-VMFirmware –Vmname TestVM –EnableSecureBoot Off

Zum deaktivieren des Secureboots

Set-VMComPort –VMName TestVM 1 \\.\pipe\TestPipe

Um den COM-Port 1 in die Virtuelle Maschine „TestVM“ weiterzureichen.
Anschließend sind die Komschnittstellen über den Gerätemanager in der VM zu sehen.